Meredith Darahan

Paladin der Göttin Iomedae

Description:

Engelsgleich ist das Wort was man gerne verwendet, wenn man Meredith versucht mit einem Wort zu beschreiben. Sie umgibt eine friedvolle Aura und besitzt ein freundliches, einnehmendes Wesen.
Ihr Antlitz erfreut das Auge und es scheint als würde man an ihr Makel vergeblich suchen. Dennoch ist ihre Schönheit nicht einschüchternd, oder abweisend, sondern passt zu der charismatischen Frau.

Ihre Ausrüstung ist von guter Machart, aber schlicht und ohne aufwändige Verzierungen. Hier und da zeigen sich trotz der akribischen Pflege Gebrauchsspuren, als wären sie bereits seit vielen Jahren in Benutzung.

Bio:

Am 9. Sarenith 4625 AR erblickt Meredith Darahan das Licht Golarions. Für ihre Eltern Lord Garett und Lady Margery ist sie ein Geschenk des Himmels und die ersten Jahre ihrer Kindheit verlaufen glückselig und harmonisch. Durch ihre offene, gütige und freundliche Art schließt Meredith schnell Freundschaften, auch über Standesgrenzen hinaus. Ob Stalljunge, Küchenmagd, Knappe, Priester oder Bettler, für Meredith scheint es keinen Unterschied zu machen.
Was ihrem Vater durchaus missfällt, da es sich als Tochter eines Markgrafen und somit immerhin einer Prinzessin nicht gebührt, von ihrer Mutter jedoch mit Wohlwollen betrachtet wird.
In Merediths neuntem Lebensjahr stirbt Lady Margery unerwartet, eines natürlichen Todes und sie wirds zur Halbwaise, von ihrer Mutter bleibt Meredith ein altes, geschnitztes hölzernes Symbol mit dem Zeichen Iomedaes. Es vergehen zwei Jahre in denen ihr Vater in Trauer versinkt und als veränderter Mann daraus hervorgeht. Bereits in dieser Zeit nimmt sich Kael Devorin, der Leibritter ihrer Mutter, ihrer an.
Im dreizehnten Lebensjahr schließlich heiratet Lord Garett, auf Drängen eines Verbündeten erneut. Lady Lillian hat aus einer vorherigen Ehe bereits zwei eigene Kinder. Alle drei scheinen Meredith vom ersten Moment zu hassen, ihr Stiefbruder Aramis hat eine grausame Ader, verprügelt mehrfach den Stalljungen, der sich nicht einmal wehren dürfte, ohne die Hand zu verlieren. Meredith tritt ihm entgegen und unterbindet sein wirken entschlossen. Lydia neidet ihr das engelsgleiche Antlitz und lässt keine Gelegenheit aus, Meredith das Leben unerträglich zu machen. Lady Lillian schließlich sieht in Meredith eine Bedrohung für das Wohl ihrer eigenen Kinder. Sie ist aus erster Ehe und noch dazu einige Monde älter als Aramis und dementsprechend die rechtmäßige Erbin.
Im folgenden Jahrzehnt entfernt sich ihr Vater mehr und mehr von Meredith und liefert sich mehr und mehr dem Einfluss Lady Lillians aus. Dementsprechend folgt, was abzusehen ist, ihr Stiefbruder Aramis wird offiziell als Erbe eingesetzt.
Kael Devorin erkennt die Zeichen der Zeit erst nun, doch handelt er, bevor schlimmeres geschehen kann und entzieht Meredith dem Zugriff ihrer angeheirateten Familie indem er sie als Knappin annimmt und als fahrender Ritter wieder in die Welt hinaus zieht. Dabei erlernt sie von ihm nicht nur das Waffenhandwerk, sondern vielmehr auch wann man gezwungen ist eine Klinge zu ziehen, und wann nicht. Das Leben als fahrende Knappin bringt viele Umbrüche mit, Meredith hatte nie Hunger leiden müssen und war am Hofe ihres Vaters abgeschirmt vom Leid das in Taldor herrscht, oftmals verursacht durch den Adel.
Sie erlebt wie sich der Adel nur der Privilegien seines Standes bedient und seine Verpflichtungen vernachlässigt. Wo es möglich ist, versucht man dem Volk zu helfen.
Die Jahrzehnte vergehen und schließlich verliert Meredith beide Väter, jenen im Namen und jenem im Geiste. Ihr Erscheinen zur Beerdigung ihres leiblichen Vaters sorgt für einiges an Aufregung, insbesondere da sie als persönliches Wappen den weißen Greif auf blauem Grund gewählt hat, das Wappen Kael Devorins.
Ihr Stiefbruder wird der neue Markgraf, während Meredith die Ehre gewahr wird in den Bund der Paladine des Silberkreuzzugs als Knappin aufgenommen wird. In den kommenden Jahren reift Meredith zu der Paladin heran die sie heute ist. Immer noch ein wenig naiv, aber doch voller Potenzial und Hoffnung. Bereit, das Licht in der Dunkelheit zu sein.
Ihr Stiefbruder Aramis ist mittlerweile ergraut, halb blind und vom Alter gezeichnet. Meredith hingegen ist jung wie eh und je und ganz gleich welchen Werdegang sie eingeschlagen hat, könnte sie doch immer noch die Regentschaft ihres Bruders oder seiner Kinder und Kindeskinder gefährden und ihr Erbe einfordern. Unter den Feindes des Stiefbruders gäbe es sicherlich einige Unterstützer für ihre Sache.
Dementsprechend ist es vielleicht ganz gut, dass sie – zumindest vorerst – außer Reichweite ihres Bruders ist. Denn Aramis wird ganz gewiss den Fortbestand seiner Linie sichern wollen und moralische Bedenken sind ihm mittlerweile fremd.

Erfahrungen:

Altern und der Tod sind für Meredith sehr seltsame Erfahrungen. Sie selbst ist so langlebig und wird vermutlich mehrere hundert Jahre alt, wohin gegen die Menschen die ihr nahe standen gealtert und gestorben sind. Es wirkt irgendwie unwirklich auf sie. Sie sieht bis auf einige Zeugnisse ihrer Ahnen aus wie ein Mensch, verhält sich wie ein Mensch, lebt wie ein Mensch und doch sind die Menschen um sie herum so schnelllebig, dass ihr der Unterschied klar vor Augen geführt wird.
Vermutlich liegt darin der Grund, dass auch wenn sie mehrere ernsthafte Beziehungen hatte, sie doch nie diese tiefe Verbundenheit gefunden hat, die der Mensch mit Liebe assoziiert.

Motto Haus Devorin:
Siegreich im Krieg, Wachsam im Frieden, Aufopfernd im Tod.
Motto Haus Darahan:
Wir sind der Wall.

Charaktermusik:

Meredith Darahan

Das Erwachen der Runenherrscher, Komfort muss sein zakked3 Smokey0815